Ein 1816 von F. Bopp u.a. in seiner genet. Verwandtschaft erkannter Sprachstamm, in Dtld. meist indogermanisch genannt nach seinen östl. (Inder) u. westl. (Germanen [eigtl. Kelten], allgemeiner: Europäer) Vertretern. Die i. S. umfaßt die Sprachen der Kelten, Germanen, Italiker, Griechen, Tocharer u. Hethiter sowie die Sprachen der Inder, Iranier, Armenier, Albaner, Balten u. Slawen.